Tamara, die Cheerleaderin
Cheerleader feuern nur Sportteams an und tanzen am Spielfeldrand – das denken viele. Doch Cheerleading ist ein Spitzensport mit Perspektive.
Cheerleader feuern nur Sportteams an und tanzen am Spielfeldrand – das denken viele. Doch Cheerleading ist ein Spitzensport mit Perspektive.
Seitdem Tamara im Jahr 2000 als Zuschauerin zum ersten Mal Cheerleading-Luft bei einer Meisterschaft geschnuppert hat, ließ sie dieser Sport nicht mehr los. Ihre Leidenschaft führte sie von den Anfängen als aktive Sportlerin über die Trainerrolle bis hin zur jetzigen Position als Abteilungsleiterin.
Cheerleading ist weit mehr als nur das Tanzen mit Pompoms am Spielfeldrand: Die Sportart zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus Akrobatik, Sprüngen, Tanz und Bodenturnen aus. Diese vielseitige Mischung fördert eine individuelle Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler. Und das macht auch das Team des TSV Pfuhl, Impact Cheer Innovations, so erfolgreich. Etliche Pokale, Medaillen und Auszeichnungen schmücken die Trainingshalle. Ein besonderer Höhepunkt war zweifellos der Gewinn der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft, die sie stolz für Deutschland mit nach Hause gebracht hat, erzählt Tamara. Cheerleading ist in Deutschland primär ein Wettkampfsport, der kaum noch etwas mit dem klassischen Bild des Anfeuerns anderer Teams, das viele haben, zu tun hat.
Obwohl Tamara nach wie vor mit großer Leidenschaft für den Sport brennt, schätzt sie es sehr, durch ihre Rolle als Abteilungsleiterin mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Gleichzeitig bietet ihr diese Position die Möglichkeit, Cheerleading in Deutschland aktiv voranzubringen und dessen Anerkennung zu fördern.
Für viele Sportlerinnen und Sportler ist die Trainingshalle nicht nur ein Ort des Sports, sondern vermittelt ein tiefes Gefühl von Heimat und Zusammenhalt – das Team wird zu einer Familie. Nachbarschaft bedeutet für Tamara hier, zu wissen, wohin man sich wenden kann, wenn man Unterstützung benötigt, und diese dann auch zu erhalten. Es geht um Akzeptanz und eine Gemeinschaft, auf die man sich verlassen kann. Jede und jeder darf so sein, wie sie oder er ist.
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