Neu-Ulm, 02.06.2026
Schüler aus Neu-Ulm und Vöhringen zählen zu Deutschlands besten Nachwuchstalenten bei jugend creativ – VR-Bank Neu-Ulm eG gratuliert zum Bundespreis
Mit eindrucksvollen Bildern über die Welt der Ozeane haben es Levi aus Neu-Ulm und Enrik aus Vöhringen bis ins Bundesfinale des 56. Internationalen Jugendwettbewerbs jugend creativ geschafft. Das Bild „Schnorchelausflug“ des achtjährigen Levi wurde am 20. Mai 2026 in Berlin von der Expertenjury in der Kategorie Bildgestaltung mit dem 2. Platz in der Altersgruppe der 1. und 2. Klassen prämiert. Enrik (17) wurde für sein Bild „Frischer Fisch“ in der Altersgruppe der 10. bis 13. Klassen mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Bundesweit beteiligten sich mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche am Wettbewerb zum Thema „Meer entdecken“. In ihren Beiträgen beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Schönheit und Verletzlichkeit der Meere sowie mit Fragen rund um Klima, Umwelt und die Zukunft der Ozeane.
Auch die Bundesjury in Berlin würdigte den ausgezeichneten Beitrag: „Das Aquarell mit Ölkreide von Levi vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Freude am Entdecken einer farbenreichen Unterwasserwelt. Die Arbeit begeistert durch ihre lebendige Farbigkeit und die gelungene Verbindung der transparenten Aquarellflächen mit den kraftvollen Akzenten der Ölkreide. Dadurch entsteht eine spannende Mischung aus Leichtigkeit und Ausdrucksstärke. Besonders überzeugend ist die dynamische Bildkomposition, die den Eindruck von Bewegung, Wasser und Tiefe vermittelt und Betrachtende unmittelbar in die Szene hineinzieht. Mittig im Vordergrund sehen wir einen blonden Taucher und vielfältige Unterwasserwesen um ihn herum. Die dargestellten Formen und Details wirken spielerisch und zugleich sorgfältig gestaltet. Inhaltlich fängt das Werk die Faszination des Schnorchelns und die Vielfalt des Meeres auf poetische Weise ein. So entsteht ein Bild voller Energie, Neugier und Atmosphäre, das sowohl technisch als auch gestalterisch große Feinsinnigkeit und Freude erkennen lässt“, so Bundesjurorin Janina Arlt, Künstlerin, Kunstpädagogin und Kulturbeauftragte am Gymnasium Eppendorf in Hamburg.
Für die Arbeit von Enrik findet Bundesjuror Prof. Dr. Andreas Brenne, Professor für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Universität Potsdam, anerkennende Worte: „‘Frischer Fisch‘ – so bewerben üblicherweise Fischgeschäfte und Marktstände ihre Ware. Doch was wäre – so das Gedankenspiel von Enrik –, wenn der Fisch anthropomorphe Züge hätte? Wenn es sich um eine Spezies auf Augenhöhe handeln würde? Die digitale Zeichnung nutzt die Möglichkeiten der algorithmischen Bildschöpfung und verknüpft sie mit zeichnerischer Brillanz. So entstehen wirksame Konzeptionen, die zwischen Wirklichkeit und (Alb-)Traum oszillieren.“
Internationale Auszeichnungen und Bundespreisträgerakademie
Nach dem Erfolg auf Bundesebene geht die Reise für Levi und die anderen Erstplatzierten der Kategorie Bildgestaltung noch weiter: Ihre Arbeiten treten gegen die besten Beiträge aus Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz an. Die internationalen Preisträgerinnen und Preisträger werden am 26. Juni 2026 bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung ausgezeichnet, die in diesem Jahr in Berlin stattfindet – ein besonderer Moment, bei dem junge Talente aus mehreren europäischen Ländern zusammenkommen.
Auf Levi, Enrik und die anderen Bundessiegerinnen und Bundessieger wartet außerdem ein besonderes Highlight: die Bundespreisträgerakademie vom 2. bis 8. August 2026. Gemeinsam entwickeln sie mit professionellen Künstlerinnen, Künstlern und Filmschaffenden eigene Projekte, lernen verschiedene kreative Techniken kennen und sammeln neue Impulse für die eigene gestalterische Arbeit.
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