Nachhaltiges Wachstum bei Einlagen und Krediten
Das vergangene Geschäftsjahr 2025 war erneut durch ein bilanzielles Wachstum geprägt: Die Bilanzsumme der VR-Bank Neu-Ulm ist im vergangenen Jahr um 60 Millionen Euro (plus 2,4 Prozent) auf 2,575 Milliarden Euro gestiegen. Dabei nahmen die Kundenforderungen (Kredite) auf der Aktivseite der Bilanz um 4,7 Prozent auf 1,919 Milliarden Euro zu (Vorjahr: 1,833 Milliarden Euro). Die Kundeneinlagen auf der Passivseite der Bilanz sind um 2,5 Prozent auf 2,022 Milliarden (plus 50 Millionen Euro) gewachsen.
Entgegen der konjunkturellen Stagnation hat die Nachfrage nach Krediten wieder spürbar zugenommen. Im vergangenen Jahr wurden im privaten Wohnbaugeschäft insgesamt 618 Finanzierungen in Höhe von 180,3 Millionen Euro neu vergeben. Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr dar, in dem 469 Finanzierungen mit einem Volumen in Höhe von 105,3 Millionen Euro zu verzeichnen waren. Eine ebenso positive Entwicklung zeigte sich im gewerblichen Bereich: Die Anzahl der Finanzierungen stieg von 421 auf 521. Das zugehörige Gesamtfinanzierungsvolumen erhöhte sich dabei um 63,6 Millionen Euro auf insgesamt 218,8 Millionen Euro (Vorjahr: 155,2 Millionen Euro).
Starker Verbund als wichtiger Erfolgsbaustein
Neben den bilanziellen Positionen ist auch eine signifikante Ausweitung des außerbilanziellen Geschäfts zu verzeichnen. Darunter fallen Darlehen sowie Anlage- und Versicherungsprodukte, die an Verbundunternehmen wie die DZ Privatbank, Union Investment, Schwäbisch Hall, MünchenerHyp und den Versicherern R+V und Allianz vermittelt wurden. Das Kundenanlagevolumen erhöhte sich dabei um 4,6 Prozent auf nunmehr 3,438 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,288 Milliarden Euro). Das Kundenkreditvolumen nahm um 3,2 Prozent beziehungsweise 74 Millionen Euro auf 2,416 Milliarden Euro zu. Das gesamte betreute Kundenvolumen konnte somit insgesamt um 4,0 Prozent auf 5,854 Milliarden Euro gesteigert werden.
Einen wichtigen Beitrag zum Geschäftserfolg haben erneut die Immobilienvermittlungen geleistet. So konnten im Jahr 2025 insgesamt 75 Objekte vermittelt werden, sieben davon waren Neubauobjekte. Das Gesamtvolumen belief sich dabei auf rund 25 Millionen Euro. Die stetige Immobiliennachfrage zeigt, dass der Wunsch nach den eigenen vier Wänden – aufgrund des großen Wohnraummangels und trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – für viele Menschen nach wie vor ein dringliches Thema darstellt.
Mit Blick auf das Gesamtergebnis erzielte die VR-Bank Neu-Ulm im abgelaufenen Geschäftsjahr, vorbehaltlich der endgültigen Feststellung des Jahresabschlusses, einen Bilanzgewinn in Höhe von 3,1 Millionen Euro (Vorjahr: 2,8 Millionen Euro). Neben dem Zinsergebnis hat vor allem – wie oben näher veranschaulicht – das erfolgreiche Provisionsgeschäft zum Erfolg beigetragen. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) lag im Berichtsjahr mit 54,3 Prozent auf Vorjahresniveau. Damit positioniert sich die VR-Bank Neu-Ulm weiterhin unter den profitabelsten Banken in Bayern.
„Das erfreuliche Ergebnis werten wir als besonderen Vertrauensbeweis in die Solidität unseres Geschäftsmodells und in die Kompetenz unserer 304 Mitarbeitenden. Insbesondere im Tagesgeschäft nehmen die Herausforderung stetig zu, um auf tiefgreifende Einflüsse von außen schnell und flexibel reagieren zu können. Die positive Entwicklung im Kundengeschäft gibt uns dabei ein gutes Gefühl, dass wir nah an unseren Kundinnen und Kunden dran sind und unserem genossenschaftlichen Auftrag gerecht werden“, resümiert Dr. Wolfgang Seel.