Acht „Vorboten“ der Fusion

Gemeinsamer Ausbildungsbeginn bei der zukünftigen VR-Bank Neu-Ulm eG

Neu-Ulm/Weißenhorn, 1. September 2015

Obwohl der endgültige Zusammenschluss der VR-Bank Neu-Ulm/Weißenhorn mit der Volksbank Neu-Ulm zum technischen Fusionstermin am 22. November erst noch bevorsteht, sind die acht neuen Auszubildenden der zukünftigen VR-Bank Neu-Ulm heute in Weißenhorn bereits gemeinsam in das Arbeitsleben gestartet.

Dr. Wolfgang Seel, der auch im neuen Fusionshaus als Vorstand für den Personal- und Ausbildungsbereich verantwortlich sein wird, begrüßte die jüngsten Nachwuchskräfte an ihrem ersten Ausbildungstag: „Wir freuen uns, dass wir acht junge Menschen von unserer fachlich anspruchsvollen Berufsausbildung und den damit verbundenen Karriereperspektiven überzeugen konnten. Herzlich willkommen, auf Sie wartet – auch mit Blick auf die bevorstehende Fusion – sicherlich eine spannende Zeit!“ Im Rahmen seiner Begrüßungsworte ging er zudem auf die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung fachlich qualifizierter Mitarbeiter für die neue VR-Bank Neu-Ulm ein: „Insbesondere der demografische Wandel wird uns in den kommenden Jahren stark treffen. Umso größer wird die Herausforderung sein, für die Mitarbeiter, die altersbedingt ausscheiden werden, in den eigenen Reihen adäquate Nachfolger auszubilden.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in der Finanzbranche wird sich auch das Berufsbild der Bankkauffrau bzw. des Bankkaufmanns grundlegend ändern, wie Dr. Seel betonte. So legen die Bank­kunden heute neben der persönlichen Beratung immer mehr Wert auf die digitalen Formen des Bankings über verschiedene Zugangsmöglich­keiten wie beispielsweise Smartphone oder Laptop. „Es ist ganz klar unser Anspruch und auch ein Muss, dass wir uns den neuen Anforde­rungen an eine moderne Bank stellen. Diesen Wandel können Sie, die Generation der ‚Digital Natives‘, optimal mitgestalten“, gab Dr. Wolfgang Seel den neuen Auszubildenden mit auf ihren Berufsweg.

Während der Ausbildungszeit wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die angehenden Bankkaufleute die für eine qualitativ hochwertige Kundenbetreuung erforderlichen Kenntnisse erlangen. Darüber hinaus nehmen auch die veränderte Kundenkommunikation und -inter­aktion oder ganz neue, digitale Servicefunktionen einen immer größeren Stellenwert in der Ausbildung ein. 

Volks- und Raiffeisenbanken sind gefragte Ausbildungsbetriebe

Insgesamt beschäftigen die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken 2.345 Auszubildende. Bei rund 35.000 Mitarbeitern entspricht das einer Ausbildungsquote von 6,7 Prozent.

 

von links: Vorstand Dr. Wolfgang Seel, Ausbildungsleiterin Tanja Rimmele mit den neuen Auszubildenden Jonas Rittler, Marco Stöckner, Marius Frank, Marcel Spiegler und Jakob Hochenbleicher (alle stehend) sowie Melanie Fink, Sophia Niebling und Regina Schmidt (sitzend)